Meldungen aus dem Landesverband Niedersachsen

Antikriegstag in Hannover 2021

Am 01. September 2021 wurde der Antikriegstag, ausgerichtet durch die IG Metall und die Landeshauptstadt Hannover, auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer begangen.

Am 1. September 1939 hatte die Wehrmacht Polen überfallen. Damit begann der Zweite Weltkrieg, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete und unermessliches Leid brachte. Heute, 82 Jahre später, wird die Erinnerung daran durch den Antikriegstag aufrechterhalten. Auch dieses Jahr wurde der Antikriegstag, ausgerichtet durch die IG Metall und die Landeshauptstadt Hannover, auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer begangen.

Auf die Aktualität der Forderung „Nie wieder Krieg“ verwies Dirk Schulze (Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover) in seiner Begrüßung, als er auf den gescheiterten Militäreinsatz in Afghanistan zu sprechen kam. Besonders betonte er dabei die Verantwortung der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit zivilen internationalen Organisationen Flucht- und Aufnahmeperspektiven für von Taliban und Terror bedrohte Menschen in Afghanistan zu schaffen.

Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, würdigte in seiner Rede die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und dankte der IG Metall und IG Metall Jugend für ihr Engagement.

In ihrem kreativen Beitrag gedachte die IG Metall Jugend den 154 Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die am 06. April 1945 – vier Tage vor der Befreiung Hannovers – auf dem Stadtfriedhof Seelhorst getötet worden sind. Damit unterstrichen sie die Kernforderung des Antikriegstages: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus.

Bei der anschließenden Kranzniederlegung beteiligte sich der Volksbund.

 

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