Einen besonderen Projekttag zum Thema „Frieden schaffen, Frieden bewahren“ erlebten die Klassen 6.4 und 6.5 der Henriette-Breymann-Gesamtschule Wolfenbüttel mit ihren Tutorinnen und Tutoren (Jasmin Schwichtenberg, Florian Mann, Kathrin Lewinske und Stephen Wintering). In verschiedenen Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Folgen von Krieg, der Bedeutung von Erinnerungskultur und den Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander auseinander.
Der Tag begann auf dem Friedhof in Wolfenbüttel. Dort besichtigten die Klassen die Kriegsgräberstätten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit den Lebensgeschichten der Verstorbenen, ihrem oftmals jungen Alter und der Frage, welche Bedeutung solche Gräber heute für das Erinnern an Krieg und Gewalt haben. Dabei wurde deutlich, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist und Erinnerung dazu beitragen kann, ihn zu bewahren.
Im zweiten Baustein arbeiteten die Klassen gemeinsam mit Andreas Schönhöft, Bildungsreferent des Bezirksverbandes Braunschweig des Volksbundes. In Gesprächen und Gruppenarbeiten vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über die beiden Weltkriege und diskutierten, was jede und jeder Einzelne für ein friedliches Zusammenleben tun kann. Dabei wurde deutlich, dass Frieden nicht nur zwischen Staaten entsteht, sondern bereits im Alltag beginnt – in der Familie, in der Schule und in der Gemeinschaft.