Veranstaltungen aus dem Landesverband

Online-Seminar 3/3: Geschichte(n) von Helden, Tätern und Opfern im Umfeld des Zweiten Weltkriegs

29 Sep '22
Uhrzeit:
19:00 – 20:30 Uhr
Ort:
Online
Veranstalter:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Niedersachsen

Wir freuen uns Ihnen auch in diesem Jahr wieder eine Online-Seminarreihe mit drei Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit kooperierenden Volkshochschulen anbieten zu können.

In den Seminaren geht es um die große Geschichte und die Geschichten von Einzelnen, die sich in den Weltkriegen unterschiedlich verhalten haben. Gerade während des Nationalsozialismus mussten sie oftmals persönlich weitreichende Entscheidungen treffen.

Blicken wir aus heutiger Perspektive auf diese Zeit zurück, versehen wir die damals Lebenden häufig mit Zuschreibungen wie „Helden“, „Tätern“ oder „Opfer“. Hierbei stellt sich die Frage: Kann man „Held“ und „Täter“ zugleich oder – im Laufe der Zeit – nacheinander sein? Was taugen diese Kategorisierungen und wie können wir das Handeln der Menschen heute sinnvoll einordnen?

Seminar 3/3

Donnerstag, 29. September 2022, 19:00 Uhr

Von Helden zu Opfern, von Opfern zu Tätern? Erinnerungskulturen zu den beiden Weltkriegen in Europa im Vergleich.

Im Jahr 1993 gab es einen öffentlichen Streit um die Inschriften und die Skulptur der Neuen Wache in Berlin. „Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“ erschien vielen als Gleichsetzung von Opfern und Tätern. Die Plastik „Mutter mit totem Sohn“ von Käthe Kollwitz galt als Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.

In welchen Schritten hat sich die Erinnerung an die Opfer des NS in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg vollzogen? Wie hat sich der Opferbegriff entwickelt? Wie verhält es sich im Vergleich dazu in den europäischen Nachbarländern?

Was hat dazu geführt, dass Europa nach dem Zweiten Weltkrieg mit der EU zu einer dauerhaften Friedensordnung gefunden hat? Welches sind die wesentlichen Faktoren?

Kann man auf die sogenannte „Aufarbeitung“ der Verbrechen im Nationalsozialismus stolz sein?

Kann es so etwas wie eine europäische Erinnerungskultur des Zweiten Weltkrieges geben?

Referent: Prof. Dr. Arnd Bauerkämper
Prof. Dr. Arnd Bauerkämper ist seit 2009 ord. Universitätsprofessor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften, am Friedrich-Meinecke-Institut. Er ist unter anderem Stellvertretender Vorsitzender des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats der Gedenkstätte Topographie des Terrors“ (Berlin) und Mitglied des Vorstands der Historischen Kommission zu Berlin.

www.geschkult.fu-berlin.de/bauerkaemper.html

Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe

Die Dauer der Einzelveranstaltung beträgt ca. 90 Minuten.

Anmeldungen bitte an: niedersachsen@volksbund.de

Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenfrei. 

Alle drei Termine finden online über eine Videokonferenz-Software statt. Nach der Anmeldung erhalten Sie einen Zugang zu der Online-Plattform per Link. Kontaktieren Sie uns bei technischen Fragen gerne im Vorfeld: niedersachsen@volksbund.de

Organisiert werden die Online-Seminare vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Niedersachsen.

Mehr Informationen zur Veranstaltungreihe unter: www.niedersachsen.volksbund.de/online-seminare-geschichten-von-heldinnen-taeterinnen-und-opfern-im-umfeld-des-zweiten-weltkriegs

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