Projekte aus dem Landesverband

7. Fachdidaktische Tagung 2020

für Geschichte und Politik

Zeitenwende `45 – Aufbruch in ein neues Europa

Für Lehrkräfte aller Schultypen, Mitarbeiter*innen der außerschulischen Bildung sowie der Erwachsenenbildung

Alle Termine auf einen Blick. Die einzelnen Programme finden Sie hier:

07. und 08. Februar in Hannover, Leibnizhaus
13. und 14. Februar in Lüneburg, Leuphana Universität
20. und 21. Februar in Oldenburg, Kulturzentrum PFL
27. und 28. Februar in Braunschweig, Alte Waage VHS

 

Noch vor 15 Jahren hätte wahrscheinlich kaum eine politische Partei - außer einer rechten oder Splitterpartei  – in Frage gestellt, dass die Europäische Union als Ergebnis der Friedensbemühungen nach dem 2. Weltkrieg eine notwendige und für alle Vertragsstaaten gewinnbringende supranationale Einrichtung ist.

Erstmals mit dem Scheitern einer europäischen Verfassung, deren Ratifizierung in Frankreich und den Niederlanden 2005 scheiterte und daraufhin zunächst politisch nicht weiter vorangetrieben wurde, hat sich herausgestellt, dass der von den Regierungen angestrebte Einigungsprozess von vielen Bürgern kritisch gesehen wird.

Seitdem hat sich die Entwicklung verstärkt, zum einen durch die Banken- und Finanzkrise 2008 und deren Folgen, dann durch den beabsichtigten Austritt Großbritanniens aus der EU und schließlich in der Flüchtlingskrise ab 2015, die seitdem EU-Staaten untereinander, aber auch deren Gesellschaft spaltet. Euroskeptiker, nationalistische und rechtpopulistische Parteien haben davon enorm profitiert und sind vielerorts in Regierungsverantwortung gekommen.

Die Tagung versucht in einer Rückschau auf das Jahr 1945 aufzuzeigen, was nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs die politischen Vorstellungen für eine Friedensordnung europa- und weltweit waren. 

Worin wurden historisch die Gründe dafür gesehen? Welche historischen Entwicklungen wurden herangezogen, um Krieg und Holocaust zu erklären? Durch welche Mechanismen, Garantien und Verträge sollten die offensichtlichen Fehler der Friedensschlüsse der Vergangenheit (vor allem nach dem 1. Weltkrieg) vermieden werden? Für den Politikteil ist zu fragen, wo BürgerInnen in Europa heute stehen, was sie von der EU erwarten und inwiefern die Begründung der EU aus der Geschichte der Weltkriege ihnen bewusst  oder wichtig ist.

Am ersten Tag stehen die theoretischen und fachdidaktischen Grundlegungen; am zweiten Tag werden Unterrichtsmaterialien und speziell zur Tagung von KollegInnen entwickelte und bereits erprobte Unterrichtseinheiten der Fächer Geschichte und Politik für SEK I und II vorgestellt.

Die Teilnahmebestätigungen werden Anfang Januar verschickt. Es gilt die chronologische Reihenfolge der Anmeldungen. Weitere Informationen finden Sie im Tagungsflyer. Die Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender der jeweiligen Bezirksverbände.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an

die Tagungsorganisation:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Niedersachsen
Wedekindstraße 32
30161 Hannover
Tel.: 0511 - 32 12 82
Fax: 0511 - 30 65 31
Email: niedersachsen(at)volksbund.de


Veranstalter:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Niedersächsisches Kultusministerium - Institut für Didaktik der Demokratie - Ÿ
Niedersächsischer Geschichtslehrerverband e.V.
Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

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